Charlotte Jonen

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Aktuelle Konzertrezensionen 

"Brilliante Geigensolistin"

¬†"(...) Gro√üe Musizierkunst erlebte das Publikum dann beim "Konzert f√ľr Violine und Orchester op. 61 D-Dur‚Äú von Ludwig van Beethoven. Der Solopart dieses allseits bekannten, aus drei S√§tzen bestehenden Konzertes mit seinen enormen spieltechnischen Anforderungen war bei Charlotte Jonen bestens aufgehoben. Mit Brillanz und wohl eingesetzter Virtuosit√§t ‚Äď das Konzert wurde anfangs von vielen Geigern als ‚Äěunspielbar‚Äú abgelehnt ‚Äď wusste sie im ersten Satz nach der wunderbaren Orchestereinleitung jeden Zuh√∂rer zu fesseln. Mit exquisiter Melodiegestaltung gl√§nzte das Larghetto und beim lebendigen Rondo konnte Charlotte Jonen ihrer Spielfreude freien Lauf lassen. Das Orchester gl√§nzte im jederzeit stimmigen Dialog mit der Solistin. Das Publikum erlebte eine √ľberaus niveauvolle Interpretation, die dem hohen k√ľnstlerischen Anspruch von Klaus B√∂wering gerecht wurde."

(Rheine, MV- 21.11.2016)


"Gro√ües Einf√ľhlungsverm√∂gen"

 "(...) Beim Hauptwerk des Abends, dem Beethoven-Konzert, ergänzten sich Orchester und Soloinstrument auf geradezu geniale Weise. Das Orchester stellte das eingängige Hauptthema des ersten Satzes vor, die Geige nahm es auf, umspielte es, veränderte, modulierte, spannte weite melodische Bögen und schuf dadurch die Kontraste, aus denen die Musik ihre Spannung zieht, die sie so hörens- und erlebenswert macht.

Die gro√üe Musikalit√§t Charlotte Jonens zeigte sich in ihrem gro√üen Einf√ľhlungsverm√∂gen und darin, mit welchem Variationsreichtum sie im zweiten Satz agierte; ihre Virtuosit√§t wurde vor allem in der Kadenz zum und im dritten Satz selbst deutlich. Technisch schwierige Doppelgriffe, eine gewaltige Dynamik (ohne dabei das Gleichgewicht mit dem Orchester aus dem Auge zu verlieren) und fl√ľssige Solol√§ufe, die wie selbstverst√§ndlich wirkten, zeichneten ihren Auftritt aus. Bei alledem verlor die junge K√ľnstlerin aber nie die Bodenhaftung ‚Äď sie stellte ihre technischen F√§higkeiten ganz in den Dienst des Gesamtwerkes. Gro√üartig ‚Äď und zu Recht mit stehenden Ovationen bedacht."

(Westtfälische Nachrichten- 15.11.2016)